Datenbankstrukturen

In Mikrowelle 51 wurde fälschlicherweise behauptet “unter Wikidata liegt RDF” – was folgenden Tweet meinerseits auslöste:

@thomersch Ich glaube du hast das mit dem Semantic Web noch nicht so ganz [richtig] verstanden… Podcast-Idee: Wir unterhalten uns über das Thema.

Auf der FOSSGIS 2017 haben wir das Thema wieder aufgegriffen: Dabei wir zum Schluss gekommen sind, dass wir eigentlich noch ein paar Stufen vorher anfangen müssen, bevor sich erklären lässt was an dieser Aussage genau falsch ist.

TL;DR: Wikidata ist eine Sammlung aus versionierten JSON-Dokumenten, aus denen dann Graphen (RDF) in verschiedenen Geschmacksrichtungen generiert werden. Die JSON Dokumente liegen in Maria DB, die Graphen liegen als RDF in blazegraph und können dort mit der standardisierten Abfragesprache SparQL abgerufen werden.

Wer jetzt nur Bahnhof versteht, dem hilft unser Gespräch vielleicht weiter. Wir haben uns implizit dafür entschieden das Thema wie folgt anzugehen:

  • Relationale Datenbanken [00:07:45]
    • Tabellen: SQLite, MySQL bzw. MariaDB, Postgres
  • NoSQL [00:13:41]
    • Dokumente: Mongo DB, Couch DB
    • Spalten: Cassandra, DynamoDB
  • Mischformen bei Postgres: hstore, jsonb [00:25:02]
  • Graphen-Datenbanken: Neo4J, blazegraph [00:27:22]
  • Wikidata-Datenmodell [00:34:03]
  • RDF, SPARQL [00:40:04]
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Serie: Smart Space Interviews

In dieser Themenreihe geht es um Smart Spaces, wobei ich den Begriff  “Smart Space” als Verallgemeinerung des Smart Home’s (Wohnungen) auf andere Gebäude oder Raum-Arten beispielsweise Büros oder andere Gemeinschaftsräume verstehe. “Smart” wird ein Objekt immer dann wenn es auch einen Rückkanal gibt: Ich kann die Lampe nicht mehr nur ein und ausschalten, sondern sie auch fragen wie Hell sie ist – oder welche Farbe sie hat.

Meine Aufgabe war ein Konzept/Prototyp für ein Nutzerinterface zu einwicklen. Als ich im Frühjahr 2015 mit der Analyse des Problemfelds began, habe mich entschlossen echte Anwendungsfälle zu suchen und einige Bekannte zu ihrem Smart Space befragt. Dies führte am Ende zu sechs Interviews über fünf verschiede Spaces. Auch wenn die Infos nicht mehr dem aktuellem Stand entsprechen, möchte ich euch die Audiomitschnitte nicht vorenthalten – jedes Folge dauert ca. eine Stunde. [In der Audio-Version dieses Textes ist an dieser Stelle eine Collage der Interviews – sprich am besten jetzt dort hin wechseln.]

Falls ihr euch für meine textuellen Auswertungen interessiert sprecht mich einfach an: Ich habe sie einmal als deutschsprachige Tabelle und einmal als englischen Text vorliegen, bin aber noch nicht sicher wie ich die am besten ins Web stelle.

Musik: https://soundcloud.com/essa-1/ambient-loop-3

Nullnummer

Die “Nullnummer” ist bei Podcasts oft eine Meta-Folge über die Produzenten des Podcasts selbst bzw. eine Art Ausblick was den Hörer in einem Feed so erwartet.  Dieser Text ist also ein Art Meta-Text über die Meta-Folge, aber dann doch 6 Monate jünger als die Audioversion. 😉

Ich möchte mir mit diesem Kanal eine kleine Experimentierfläche schaffen: ohne Längenvorgabe, definierte Veröffentlichungsfrequenz und ohne fest definiertes Format.

  • keine Längenvorgabe: Hier können kurze 10 Minuten-Happen, aber auch ein zwei Stunden langes Interview auftauchen.
  • keine definierte Frequenz: Manchmal kann es sein das in 2-6 Monaten nur eine Folge kommt. Manchmal innerhalb einer Woche fünf.
  • kein festes Format: rohes Interview, zwei Leute unterhalten sich, vielleicht auch Solo-Folgen [vgl. Explikator oder Anerzähler] , vielleicht auch mal etwas ‘hochwertig’ produziertes.

Mehr Details finden sich im Audio, siehe Player oben. 

Es kann aber auch sein das ich diese WordPress auch für (reine) Blogeinträge zweitverwerte – also nicht wundern. 😉

Musik: https://soundcloud.com/essa-1/ambient-loop-3